Das THAICS Register ist ein zentrales Register für alle Tiere der Rassen Tinker, Irish Cob und "Irish Cob Crossbred".
Eine Registrierung hier hat nichts zu tun mit einer Zuchtbucheintragung, es handelt sich um eine Datenbank zur Erforschung der Rasse, zum Informationsaustausch und zum Schutz dieser Pferde. Nichts desto trotz werden die hier gesammelten Daten durchaus Einfluß auf die Zucht haben. Die von THAICS gesammelten Daten sind die Grundlage für die umfassende Erforschung der Tinker und Irish Cobs in allen Bereichen.
Die Registrierung im Zentralregister verläuft in 2 Schritten:
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1.Anmeldung und Ausfüllen der Formularseiten der Thaics DataBase.
In diesem ausführlichen "Interview" über das Pferd werden alle Informationen abgefragt, die der Besitzer zu seinem Pferd weiß. Denn auch die kleinen Puzzleteile helfen dabei, das große Bild zu vervollständigen. Falls Sie Fragen haben wie "zu was wollen die das wissen?" - fragen Sie uns bitte!! Wir wollen dass Sie verstehen was wir machen. Durch das Ausfüllen der Formularseiten wird das Pferd mit dem Status "Anmeldung zur Registrierung" geführt.
Dieser Service ist kostenlos.
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2. Vollständige Registrierung
Das Vermessen der Körperdaten und die Entnahme von Haaren (zw. 20 und 30 Stück) aus Schweif oder Mähne.
Hierzu begibt sich der Besitzer mit seinem Pferd zu einer der angekündigten Veranstaltungen oder vereinbart mit den Vermessungsteams einen Termin. Dort werden von extra hierzu geschulten Personen dann die Längenmaße, Umfangmaße, Winkelmaße vermessen, Aufzeichnungen über Kopfform, Hufgröße, Gebisstellung, Zahnalter ect. gemacht, nach evtl. implantierten Chips gesucht bzw. die gefundene Nummer mit den Eintragungen im Equidenpass verglichen und zum Schluß die Haare für eine spätere Genanalyse entnommen. Gewicht und Body Condition Score (also der Gesamtzustand auf Grundlage des Körperfettverhältnisses) werden durch Mitarbeiter der mobilen Pferdewaage ermittelt. Wenn Sie bereits genaue und aktuelle Angaben über das Gewicht Ihres Pferdes haben - umso besser.
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Da die Anschaffung der speziellen Vermessungsgeräte, die Schaffung einer komplexen Datenbank und die Auswertung der gesammelten Daten durch Wissenschaftler und Labore einiges an Geld kostet , wirdfür die vollständige Registrierung ein einmaliger Unkostenbeitrag erhoben um das alles finanzieren zu können.Dieser Unkostenbeitrag beläuft sich auf 25,00 Euro bzw. 15,00 Euro für die Vereinsmitgliederje registriertem Pferd.Lösungen für Besitzer mehrerer Pferde und für Züchter finden sich immer. THAICS e.V. ein gemeinnütziger Verein und verdient damit kein Geld; es geht lediglich um die Kostendeckung.
Durch die vollständige Registration seines Pferdes hat der Besitzer eine Reihe von Vorteilen.
Diebstahlschutz:
Ein vollständig registriertes Tier kann jederzeit zweifelsfrei identifiziert werden.Genauso lassen sich auch Informationen über das Vorleben seines Tinkers finden.Angst vor dem "gläsernen Pferd" muß aber trotzdem niemand haben.Anfragen und Suchaktionen werden von eigens dafür geschulten Personen durchgeführt und Informationen nur nach Zusage beider Parteien ausgetauscht, bzw. die zuständige Behörde informiert. Überdies ist es ein in die Zukunft gerichteter Diebstahlschutz, der erst wirksam werden kann, nachdem alle Daten des Tieres gesichert sind. Wer also z.b. denkt "Hilfe! Vielleicht wurde mein Tinker ja mal irgendwann früher irgendwo geklaut und ich weiß das gar nicht", muß sich deswegen keine Sorgen machen.Ist das Tier dann jedoch registriert, ist es zukünftig geschützt undim Zweifelsfall nachvollziehbar zurückzuverfolgen.In der Praxis bedeutet das, dass man zukünftig bei Unklarheiten oder Verdachtsfällen schon beim Kauf eines Tinkers evtl. nachprüfen lassen könnte, ob alles mit rechten Dingen zugeht. Damit wäre langfristig jeglichen unlauteren Machenschaften der Boden entzogen. Zukunftsmusik?? Ja sicher.Aber je mehr Besitzer darüber nachdenken und sich dafür entscheiden, umso eher wird es zur Realität.
Ahnenforschung und Familienzusammenführung:
Sehr viele der in Deutschland lebenden Tinker sindImporte aus Irland, England oder anderen Teilen Europas über die der Besitzer so gut wie nichts weiß. Hier kann die Arbeit von THAICShelfen, die Wissenslücken aufzufüllen und vielleicht sogar zu schließen. Wie das funktioniert kann man bei den Informationen zur Datenbank nachlesen.Ein wenig einfacher wird die Spurensuche bei den Tieren, von denen man weiß dass sie z.b. in Deutschland geboren wurden, oder es annimmt.Das kann bei Tinkern die jünger sind als 8 bis 10 Jahre bereits der Fall sein.